Die Entwicklung des Werkverzeichnisses

des Malers Gregor von Bochmann

Notiz: Es gibt auch eine Slide-Show (auf französisch) über die Bilder des Malers und die Herstellung des Werkverzeichnisses.

Wie es dazu kam ...

Ja, wie find das eigentlich an ? - Im Vorwort zur Ausstellung, die im August 2002 in der Galerie an der Börse in Düsseldorf organisiert wurde, schrieb ich folgendes:

" Als Nachkomme des Malers bin ich natürlich sehr froh über das Zustandekommen dieser Ausstellung. Als junger Mensch hatte ich mir nicht viel aus meiner künstlerischen Erbschaft gemacht, obwohl ich von meiner Mutter, Elfriede Eggebrecht, geb. Voss, viele Anregungen bekam, da sie selber Kunstmalerin und Musiklehrerin war. Während der 150-Jahre- Ausstellung des Malers Hans-Peter Feddersen (meines zweiten Urgrossvaters väterlicherseits) im Sommer 1998 in Husum fragte mich mein Onkel Berend Feddersen, ob denn auch für meinen anderen Urgrossvater eine 150-Jahre-Ausstellung geplant sei. Ich konnte nur mit Nein antworten; jedoch ist damals in mir das Interesse erwacht, etwas für das Gedächtnis meines Urgrossvaters zu tun. So bin ich dazu gekommen, ein Werkverzeichnis des Malers Gregor von Bochmann anzulegen, basierend auf Abbildungen und Fotos, die ich von Bildern des Malers ausfindig machen konnte. Die Arbeit an diesem Verzeichnis ist für mich ein jahrelanges Hobby geworden, ... "

Übersicht

Zunächst fing ich an, die Bilder in der Familie zu fotografieren. 1999 kaufte ich meine erste digitale Kamera, um bessere Farben zu erhalten. In demselben Jahr machte ich eine erste Reise nach Estland, um die Heimat meines Urgrossvaters etwas kennenzulernen (es hat sich natürlich alles sehr verändert, seitdem der Maler 1868 nach Düsseldorf umsiedelte). Ich fotografierte auch die Bochmann-Bilder in dem Kunstmuseum in Tallinn.

In den Jahren 1998 bis 2001 reiste ich mehrere Male nach Deutschland und besuchte verschiedenen Museen und Galerien, um die Bilder meines Urgrossvaters zu fotografieren. (Manche Museen erlaubten es aber nicht.). Über Auktionshäuser kam ich auch in Kontakt mit Sammlern, die in den Jahren zuvor ein Bochmann-Bild gekauft hatten. Im Jahre 2001 besuchte ich viele Kunstsammler und wurde immer sehr freundlich aufgenommen. Ausserdem konnte ich die Archive von alten Fotos und Versteigerungsanzeigen auswerten, die ich ausleihen konnte von den Museen in Berlin und Köln, als auch von den Galerien Peiffer und Paffrath aus Düsseldorf. Besonders das Archiv von Paffrath war sehr interessant, da es weit bis an den Anfang des 20ten Jahrhunderts zurückging und sehr umfangreich war. In der Galerie an der Börse habe ich auch viele, mir neue, Bochmann-Bilder gesehen. Von anderen Bildern hatte ich Abbildungen in alter Fotos aus Familienbesitz.

Das erste Werkverzeichnis auf dem Internet kam im Jahre 2000 heraus. Die Bilder waren einfach nach ihrem Titel geordnet. 2002 wurde die Struktur des Werkverzeichnisses revidiert, und es erhielt eine Form, die der Version von 2013 sehr ähnlich ist. Wie weiter unten erwähnt, kamen im Laufe der Zeit einige weiteren Funktionen hinzu.

In den darauffolgenden Jahren wuchs der Bestand der Bilder im Werkverzeichnis ständig an. Es ist wichtig zu erwähnen, dass man die Titel der Bilder nicht zu ihrer Identifizierung benutzen kann, da für die meisten Bilder die Namen frei erfunden werden, wenn die Bilder in den Verkauf kommen. Es ist also wichtig, Fotos von den Bildern zu haben. Und es ist oft nicht leicht herauszufinden, ob ein neues Foto ein Bild darstellt, das schon in der Sammlung ist oder nicht. Deshalb kam es oft vor, dass ein Bild mit zwei verschiedenen Nummern im Werkverzeichnis auftaucht. Wenn sich das herausstellt, habe ich immer die höhere Nummer eliminiert (und nicht wieder besetzt).

Also, die meisten neuen Bildern, die nach 2003 in das Werkverzeichnis aufgenommen sind, stammen aus Verkaufs- oder Versteigerungskatalogen, die ich meist über das Internet eingesehen habe. Manchmal erhalte ich auch spontan ein Email von dem Besitzer eines Bildes. In den letzten Jahren war ein reges Interesse an Bochmann-Bildern in Estland zu spüren. Insbesondere habe ich viele gute Fotos von der RIOS Galerie aus Tallinn erhalten.

Mit jeder neuen Version des Werkverzeichnisses werden nicht nur neue Bilder aufgenommen, sondern auch bessere Abbildungen von den schon bekannten Bildern bereitgestellt. Ausserdem sind ab und zu neue Funktionen in das Web eingebaut, wie aus der folgenden Liste zu entnehmen ist.

Chronologische Entwicklung

Die folgende Liste gibt die Daten an, wann eine neue Version des Werkverzeichnisses auf das Internet gekommen ist, und was jeweils an neuen Sachen aufgenommen wurde.

Danke

Dieses Werkverzeichnis hätte ich nie allein machen können. Ich möchte allen herzlich danken, die mir Unterstützung bei diesem Vorhaben gegeben haben. Leider kann ich nicht alle hier erwähnen.

Der folgende Text ist aus dem Vorwort des Werkverzeichnisses kopiert: " Diese Sammlung habe ich in Zusammenarbeit mit Dorothea Peters (Berlin) angefangen. Ich möchte allen denen, die zu dieser Arbeit beigetragen haben, herzlich danken, und zwar, ausser Dorothea Peters,  ganz besonders Herrn Paffrath (Galerie Paffrath, Düsseldorf), W. Körs (Galerie an der Börse, Düsseldorf), Erich Leuwer (Galerie Peiffer, Düsseldorf), Götz Czymmek (Wallraf-Richartz-Museum, Köln), Martina Sitt (Kunstmuseum Düsseldorf), Aija Brivniece (Latvian Museum of Foreign Art, Riga), Ludmila Neimiseva (State Museum of Fine Art, Riga), Anne Lougas, Anu Allikuee and Rita Kroa (Estnisches Kunstmuseum, Tallinn). Ich möchte auch meinem Onkel Behrend Feddersen danken, der mir die Idee gegeben hat, das Werk meines Urgrossvaters zu recherchieren. "


G.v. Bochmann - Januar 2014